4. Kriegserfahrung & Heimatfront


Stimmung zu Kriegsbeginn

Man war entsetzt über den Krieg und die Kinder hatten Angst um ihre Väter.
Es wurde aber so dargestellt, als ob sich alle über den Krieg freuen würden.

Frauen im Krieg
Die Frauen übernahmen die härteren und auch gefährlicheren Arbeiten der Männer. Sie schufteten hart und machten sich Sorgen um Mann und Kinder. Ihre Arbeit war sehr wichtig für den Krieg. Nach dem Krieg allerdings übernahmen wieder die Männer den großteil dieser Arbeiten.
Es wurde so dargestellt, als ob die Frauen die Arbeiten gerne getan hätten und auf ihre Männer stolz wären.




Heldenkult
Es wurde so dargestellt, als ob man Stolz auf die Soldaten wäre wie z.B. durch ein Abbild von Hindenburg auf einer Weihnachtskugel.
Nicht die Taten und Strategien von einzelnen oder mehreren Personen waren das Wichtigste für den Krieg. Es war wichtiger, dass sie genügend Munition und eine guten Transport dafür hatten. Helden wie beim Zweikampf im Mittelalter gab es nicht mehr. Die Menschen starben massenhaft durch Artilleriebeschuss und Maschinengewehr.


Leben im Schützengraben
Das Leben im Schützengraben war hart. Es herrschten ziemlich schlechte Bedingungen. Im Winter wurde es sehr kalt und es gab Erfrierungen. Regnete es, stand das Wasser oft knietief und alles war mit Schlamm bedeckt. Die Unterstände boten wenig Schutz und man hatte Angst von ungeahnten Gasattacken und Angriffen. Ratten, Läuse und andere Parasiten wurden zur Plage.
Man stellte das Leben im Schützengraben als Kinderspiel dar, als wäre es spaßig.

Rolle der Religion
Vor und während dem Krieg wurde viel gebetet. Es gab auch ein kleines Kriegsgebetsbüchlein.
Nach dem Krieg lies der Glaube allerdings nach, wegen dem ziemlich hartem und außerdem verlorenem Krieg.

Kinder und der Krieg
Es wurde so dargestellt, als ob sich die Kinder für den Krieg begeistern würden und als ob der Krieg ein Kinderspiel wär.
In Wirklichkeit hatten die Kinder Angst um ihre Väter und es gab viele Waisen.

Der Feind
Die Menschen in besetzten Gebieten wurden zum Teil von den Besatzern ausgebeutet.
Es wurde so dargestellt, als wären die eigenen Soldaten nett zu den Kindern in besetzten Gebieten. Außerdem machte man in der Propaganda alle anderen Besetzer schlecht.



Hunger und Not
Es herrschten Mangel an Nahrungsmitteln und Reinigungsmitteln. Schuhe, Wäsche und Kleider waren 1918 fast nicht mehr zu bekommen.

Der Gaskrieg - neue Dimensionen der Kriegsführung
1915 gab es bei der Schlacht bei Ypern von der deutschen Armee den ersten großen Angriff mit Giftgas, obwohl es verboten war. Massen von Menschen wurden auf einmal getötet. Viele wurden schwer verletzt.
Es wurde aber so dargestellt, dass es gut sei Menschen zu töten ohne Blut zu vergießen.


Industrialisierte Vernichtung
Es wurde so
dargestellt, als wäre man im Schützengraben so gut wie unbesiegbar.
In Wirklichkeit starben die meisten aus Essengründen, Wassergründen, Krankheiten und  Massenweise an Giftgasangriffen.


Totaler und globaler Krieg
Die Hauptwaffe des 1.Weltkrieges war die Artillerie. Der Einsatz brachte Massentot und sehr schwere Verletzungen.
Der Einsatz von Artillerie wurde als Kinderspiel dargestellt.



























Ein Mann, der sehr schwer durch moderne Waffen verletzt wurde und ein Zug gefallener Italiener. Alles schlimme Folgen des Ersten Weltkrieges.